Neues aus der Pflegeschule

Neues aus der Pflegeschule

Caritasdirektor steht Pflegeschülern Rede und Antwort

Caritasdirektor steht Pflegeschülern Rede und Antwort

Interview-Reihe „Auf der roten Couch“ in der Caritas-Pflegeschule Fulda

Fulda (cif/aj). Spannende Antworten hat Diözesan-Caritasdirektor Dr. Markus den Schülerinnen und Schülern der Caritas-Pflegeschule in Fulda geliefert. In der Interview-Reihe „Auf der roten Couch“ ging es um seine Arbeit sowie um das Thema Pflege. Die Videos von der „roten Couch“, die in der Caritas-Pflegeschule in der Ratgarstraße in Fulda steht, werden in regelmäßigen Abständen und mit wechselnden Gesprächspartnern auf dem Instagram-Kanal caritas.bistum.fulda im Rahmen des wöchentlichen „Pflegeschulen-Freitags“ veröffentlicht.

Unser Caritasdirektor sitz auf der roten Bank der Pflegeschule.

„Das ist eine tolle Idee von der Pflegeschule“, sagt Juch. „Der Austausch mit der Pflegeschule, den Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern ist mir sehr wichtig.“ Auch auf Seiten der Pflegeschule war die Freude über den Besuch des Caritasdirektors groß. „Toll, dass auch Herr Dr. Juch auf der roten Couch saß und uns Einblicke in seinen Alltag und seine Arbeit gewährt hat“, sagt Pflegeschulen-Leiterin Dajana Herbst, die die Idee zur Interview-Reihe hatte.

 

Die Fragen an Caritasdirektor Juch hatten die Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler zusammengestellt:

 

  1. Frage: „Welche Ausbildung beziehungsweise welches Studium muss man absolvieren, um als Diözesan-Caritasdirektor zu arbeiten?“

Juch: „Vorgeschrieben ist da sicherlich nichts. Man sollte in der Regel über ein Hochschulstudium verfügen. Da gibt es viele Bereiche: Wir haben klassischerweise Theologen – früher waren Caritasdirektoren Priester, das hat sich aber inzwischen gewandelt. Es gibt Caritasdirektoren, die eine juristische Ausbildung haben, andere verfügen über eine BWL-Ausbildung, viele auch über eine sozialpolitische Ausbildung. Ich persönlich habe beides, bin von Haus aus Wirtschaftswissenschaftler und habe zusätzlich eine sozialwissenschaftliche Qualifizierung.“

 

  1. Frage: „Welche Aufgaben übernimmt ein Diözesan-Caritasdirektor?“

Juch: „Er ist zunächst einmal Vertreter für sozialpolitische Themen im Bistum und vertritt karitative Themen auch auf Landeseben. Ein Caritasdirektor versucht die gesamte Caritas-Arbeit im Bistum zusammenzuhalten und weiterzuentwickeln.“

 

  1. Frage: „Wenn Sie ein Pflegefall wären, was wäre Ihnen am wichtigsten?“

Juch: „Gute Versorgung und Begleitung, aber vor allem ein hohes Maß an Selbstständigkeit, um auch in der Pflegesituation ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen zu können – das wäre mir am wichtigsten.“

 

  1. Frage: „Was möchten Sie jungen Erwachsenen, die einen Pflegeberuf erlernen, mit auf den Weg geben?“

Juch: „Es ist ein Beruf, der den Menschen viel zurückgibt, der in unserer Gesellschaft jedoch leider oft nicht so wertgeschätzt wird, wie es eigentlich der Fall sein sollte. Dieser Beruf wird den Pflegenden allerdings in Zukunft immer mehr Chancen eröffnen und kann zu einer hohen Zufriedenheit führen.“

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